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Kurztest: TextBar v2 · GeekTool für die macOS Menüleiste (reloaded)

Stammleser dieses Blogs kennen TextBar bereits aus vergangenen Artikeln. Ähnlich wie bei BitBar kann man mit dieser App beliebigen Text bzw. Ausgaben von Skripten in der macOS Menüleiste anzeigen und in gewissen Abständen automatisiert aktualisieren lassen.

Vor ein paar Tagen ist nun TextBar 2 veröffentlicht worden. Nachfolgend die drei wichtigsten Neuerungen.

1. Dynamic Values

Ab sofort können eigentlich in den Einstellungen von TextBar festgelegte Werte überschrieben werden.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 16.42.14-minishadow

Dazu müssen entsprechende Skripte um eine dynamic section erweitert werden, die wiederum mit einem ----TEXTBAR---- eingeleitet wird.

Im nachfolgenden Skript wird beispielsweise die Ausgabe des date-Kommandos (abweichend von den TextBar-Refresh-Einstellungen) alle fünf Sekunden aktualisiert.

#!/bin/bash
date
echo "----TEXTBAR----"
echo "REFRESH=5"

Gleiches kann man mit Bildern bzw. den Icons machen, die der eigentlichen Skriptausgabe vorgeschaltet werden können.

Bildschirmfoto 2017-01-17 um 20.43.51

Darüber hinaus lassen sich jetzt auch die Auswertung von HTML-Code und, wie oben im Screenshot zu sehen, ganze Webseiten mit dynamischen Skripten in die Menüleiste integrieren.

#!/bin/bash
echo "aguDE"
echo "http://www.aptgetupdate.de"
echo "----TEXTBAR----"
echo "VIEWTYPE=URL"
echo "VIEWSIZE=600,400"
echo "IMAGE=:$HOME/scripts/images/aguDE.png"

2. Last Update

Ebenfalls oben im Screenshot zu sehen: für jedes laufende Skript und Kommando wird die Zeit der letzten Aktualisierung angezeigt.

3. TextBar Live

Hinter TextBar Live versteckt sich ein neuer Dienst, der den Status aller definierten TextBar-Elemente von mehreren Macs gleichzeitig im Browser anzeigt.

Bildschirmfoto 2017-01-16 um 21.20.38-minishadow

Dieser Dienst wird im monatlichen Abo angeboten.

Dabei ist der erste Mac kostenlos; die Small-Subscription mit zwei Geräten liegt bei einem US-Dollar/Monat, die Medium-Subscription mit fünf Macs bei 2 US-Dollar/Monat.

snipaste20170118_090112

Preise und Verfügbarkeit

Für Bestandskunden ist das Upgrade auf TextBar v2 kostenfrei.

Neukunden können die App für 2,99 US-Dollar direkt vom Entwickler kaufen. Zur Installation wird OS X 10.9 Mavericks vorausgesetzt.

Zum kostenlosen Ausprobieren steht außerdem eine auf sieben Tage begrenzte Testversion zur Verfügung. Bei GitHub findet man etliche kleine Skripte, die für den Einstieg bestens geeignet sind.

-> http://www.richsomerfield.com/apps/

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Fluor · Verhalten der Funktionstasten aufgrund der aktiven App anpassen // UPDATE

Was bei der Touch Bar beim neuen MacBook Pro mehr oder weniger automatisiert funktioniert, ist bei herkömmlichen Tastaturen eher schwierig: das Anpassen der Funktionstasten auf Grundlage der gerade aktiven App.

fluor

Die Funktionstasten normaler Tastaturen haben in der Regel eine Doppelbelegung, die unter Zuhilfenahme der Fn-Taste erreicht wird. In den Systemeinstellungen von macOS kann man lediglich festlegen, welches Standardverhalten die Tasten haben sollen: normale Funktionstasten wie F1, F2, F3… oder Media Keys zum Verändern der Lautstärke, Helligkeit etc.pp.

Fluor ändert dieses Standardverhalten on-the-fly und lässt dieses nach der jeweiligen aktiven App anpassen.

Bildschirmfoto 2017-01-16 um 14.39.20

Fluor ist Open Source Software und lebt in der macOS Menüleiste.

Dort kann man auf App-Basis das Standardverhalten der Funktionstasten über eine einfache Regel anpassen; Default (Mode), Apple (Media) Keys, Funktionstasten.

Fluor erkennt die aktuell aktive App und ändert ggf. dieses Verhalten mitsamt dem Icon in der Menüleiste. So sieht man immer direkt, in welchem Modus man sich gerade befindet.

Bildschirmfoto 2017-01-16 um 14.28.48-minishadow

Weitere Hinweise, Downloadlinks, Quellcode & Co. sind bei GitHub zu finden. Zur Installation wird OS X 10.11 El Capitan vorausgesetzt.

-> https://github.com/Pyroh/Fluor

UPDATE

Beim neuen MacBook Pro mit Touch Bar gibt es in den macOS Systemeinstellungen > Tastatur > Kurzbefehle > Funktionstasten ein quasi identisches (macOS-)Feature. Dort kann man Apps hinzufügen, bei denen in der Touch Bar die Funktionstasten anstelle der App-Steuerungen angezeigt werden sollen.

Dieses Feature scheint allerdings tatsächlich Touch-Bar-exklusiv und damit nicht auf allen Macs verfügbar zu sein.

(via)

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macOS Tipp: passwortgeschütztes (verschlüsseltes) Disk-Image erstellen

Man bekommt ja heutzutage vermehrt seine Post elektronisch zugestellt; sei es nun per E-Mail oder per Download über den Webbrowser. Dazu zählen beispielsweise Rechnungen oder Verträge aller Art, Steuerunterlagen, Einzelverbindungsnachweise, Kontoauszüge u.v.m… Also alles Informationen, die mehr oder weniger sensible Daten enthalten und dementsprechend aufbewahrt werden sollten.

Nun kann man natürlich Apps wie VeraCrypt, Hider oder Knox (wurde vom 1Password Entwickler AgileBits Ende 2016 vorerst abgekündigt) nutzen, um diese Daten sicher auf der lokalen Festplatte zu verschlüsseln. Warum aber 3rd-Party-Apps nutzen, wenn es in macOS verschlüsselte Disk-Images gibt, die im Grunde genommen genau den gleichen Zweck verfolgen?!

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Passwortgeschützte bzw. verschlüsselte Disk-Images erstellt man mit dem Festplattendienstprogramm, das unter /Programme/Dienstprogramme/ zu finden ist.

Im Menü wählt man daraufhin unter Ablage > Neues Image, je nach Vorhaben, die Option Leeres Image oder Image von Ordner aus. Im neu eingeblendeten Fenster gibt man dem Disk-Image einen Namen, optionale Tags und legt den Speicherort sowie das Format und die Partitionstabelle fest.

Bildschirmfoto 2017-01-09 um 17.09.24-minishadow

Beim Image-Format sollte man zudem darauf achten, dass Mitwachsendes Image ausgewählt ist. Das hat den Vorteil, dass das Disk-Image anstatt einer vorgegebenen Größe nur soviel Platz belegt, wie tatsächlich benötigt wird.

Darüber hinaus gibt es noch das Mitwachsende Bundle-Image. Dieses wurde mit Mac OS X 10.5 Leopard eingeführt und zerlegt das Image in kleinere Dateien. Das hat gegenüber eines einzelnen großen Images den Vorteil, dass bei einer inkrementellen Datensicherung (z. B. mit Time Machine) nur die geänderten Teile des Images, anstatt die große Einzeldatei, gesichert werden.

Der entscheidende Punkt ist aber die Verschlüsselung des Images. Hier hat man die Wahl zwischen 128- und 256-Bit-AES-Verschlüsselung, die mit einem hinreichend guten Passwort abgesichert werden sollte.

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Klickt man jetzt auf das erstellte Image, wird zunächst das Passwort abgefragt und anschließend das Image ins System eingebunden. Jetzt kann man schützenswerte Dokumente ins Image verschieben, die mit dem Auswerfen des Images sicher abgelegt sind.

Abschließend vielleicht noch ein Tipp: das Passwort nicht im Schlüsselbund sichern, sondern im Kopf aufbewahren 🎓

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Review: WildTech Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar

Dass mit dem Kauf eines neuen MacBooks (Pro) in der Regel weitere Ausgaben verbunden sind, ist sicherlich keine neue Erkenntnis. Neben (USB-C-)Adaptern stehen meistens schützende Hüllen ganz oben auf der Liste.

Daher möchte ich nachfolgend ein passendes Sleeve vom deutschen Hersteller WildTech genauer vorstellen.

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Vorgeschichte

Nachdem ich mich vor ein paar Jahren bei meinem damaligen MacBook Air unter großer Skepsis für ein ähnliches Sleeve von Freiwild entschieden hatte, gibt es für mich mittlerweile nur noch einen Werkstoff: Wollfilz

Ich bin ein sehr großer Fan dieses robusten, langlebigen, atmungsaktiven sowie wasser- und schmutzabweisenden Materials. Sleeves aus Nylon oder Neopren?! Nie wieder!

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Wer suchet, der findet

Da ich die in meinem damaligen Review noch angepriesene Lasche mit Klettverschluss, auch aus ästhetischen Gründen, nicht mehr haben wollte, fragte ich die Ente nach alternativen Herstellern und wurde so ziemlich schnell bei WildTech fündig.

Das Sleeve wird in sage und schreibe 17 Farben angeboten und besticht durch sein minimalistisches Design.

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Die Verarbeitung des ca. 3,5 mm starken Naturproduktes erfolgt bei WildTech in Handarbeit und ist somit extrem hochwertig. Die Kontrastnaht bei der Öffnung ist doppelt vernäht.

Die Abmessungen des Sleeves für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar betragen ca. 238 x 335 x 7 mm bei einem Gewicht von ca. 152 g.

Damit einhergehend ist eine perfekte Passform selbstverständlich, weshalb auch auf besagte Verschlusssysteme verzichtet wird.

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Dass es hier tatsächlich auf den sprichwörtlichen Millimeter ankommt, sieht man auch daran, dass das Sleeve in jeweils 8 Varianten angeboten wird und somit zu allen aktuellen und vielen abgekündigten MacBooks kompatibel ist.

Preise und Verfügbarkeit

Das hier vorgestellte graue Sleeve für das 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar kostet im WildTech Shop 54,90 Euro. Durch eine Happy New Year Aktion , die noch bis zum 08.01.2017 läuft, kann man derzeit 20% sparen, so dass am Ende unter dem Strich 43,92 Euro stehen bleiben.

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Der Vollständigkeit halber sei auch erwähnt, dass WildTech neben Sleeves für Notebooks, auch Hüllen für Smartphones, Tablets, eBooks, externe Festplatten, Tastaturen, Mäuse u.v.m. im Angebot hat. Selbst individuelle Sleeves mit Text- oder Logo-Druck sind möglich.

-> http://www.wildtech-shop.de

FAZIT

Ich bin wirklich begeistert. Die herausragende Produktqualität und die perfekte Passform haben es mir echt angetan.

Und genau diese modellgenaue Fertigung ist auch der Grund, der WildTech von vielen anderen Anbietern unterschiedet. Das neue 13 Zoll MacBook Pro mit Touch Bar (Late 2016) hat eben doch minimal andere Maße als ältere 13 Zoll MacBook Pro Retina (Early 2015 oder älter) oder ein 13 Zoll MacBook Air oder gar ein 13 Zoll Surface Book.

Für die persönliche Note steht zudem eine große Farbauswahl zur Verfügung, die man durch Text- oder Logo-Druck weiter individualisieren kann.

aptgetupdateDE Wertung: (10/10)

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E-Mail Verschlüsselung: GPGMail für macOS 10.12 Sierra (Beta 1)

Zum Thema E-Mail Verschlüsselung und -Signierung hatte ich mich schon vor etwas mehr als zwei Jahren ausführlicher geäußert.

Mit macOS 10.12 Sierra hat sich bei der Nutzung von S/MIME und der damit zusammenhängenden Erstellung des Zertifikats quasi nichts geändert.

Möchte man dahingegen das konkurrierende OpenPGP Protokoll nutzen, hatte man unter Sierra bis vor ein paar Tagen leider schlechte Karte. Nun ist aber die erste Beta der GPGSuite erschienen, die das für Apple Mail notwendige GPGMail Plugin enthält.

…after a painful and long waiting time, extensive reverse engineering and re-writing of major parts of our codebase, we are very happy to share the first beta of GPGMail for macOS Sierra with you.

Wie immer bei einer Beta: die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Bekannte und bei bisherigen Nutzern auftretende Probleme sind im GPGTools Forum dokumentiert.

-> https://gpgtools.tenderapp.com/discussions/problems/macosx-sierra
-> https://releases.gpgtools.org/GPG_Suite-2016.12b1.dmg (Direktdownload)

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macOS Boot-Prozess: Firmware Passwort setzen

Der Startvorgang beim Mac war bisher durch einen physikalischen Angreifer kompromittierbar. Nach dem Update auf macOS Sierra 10.12.2 werden standardmäßig keine Option ROMs mehr geladen, die sich auf angeschlossenen Thunderbolt / PCIe Geräten befinden. Um in jedem Fall sicherzugehen, sollte man ein Firmware-Paßwort setzen.

Das geht am schnellsten per Terminal mit

sudo firmwarepasswd -setpasswd -setmode command

gefolgt von einem Neustart.

(DEF CON 24 – Ulf Frisk – Direct Memory Attack the Kernel)